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Waren es 1980 noch 38% müssen aktuell nur noch etwa 10% aller Knochenkrebspatienten amputiert werden.

Ursache ist seitens der Tumorerkrankung die Beteiligung wesentlicher Nerven oder die Unmöglichkeit der Weichteildeckung und des sinnvollen Funktionserhaltes.

Die meisten Amputationen werden heute jedoch nicht durch den Tumor erzwungen, sondern sind Folge einer gescheiterten extremitätenerhaltenden Operation. Insbesondere Infektionen von Tumorprothesen erzwingen häufig als letzte verfügbare sinnvolle Option eine Amputation.

Die prothetische Versorgung gerade der unteren Extremität hat durch moderne Prothesenkomponenten wesentlich zur Mobilisation der Patienten beigetragen.
Nur bei ausgedehnten Tumoren wird dem Patienten die Amputation deshalb immer als Alternative zu komplexen Rekonstruktionsmöglichkeiten des Extremitätenerhaltes angeboten.


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