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Anne Geddes gilt als Mutter der anmutigen Baby- und Kinder-Fotografie.
Ihre aktuellen Bilder haben jedoch einen sehr ernsten Hintergrund: Die Australierin hat 15 Kinder und Jugendliche porträtiert, die nach einer Meningitis den Schritt zurück in den Alltag geschafft haben, jedoch unter Spätfolgen leiden müssen. Die Bilder waren unter dem Titel „Protecting Our Tomorrows“ bislang in Hamburg, Berlin zu Dortmund zu sehen. Das eBook dazu kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden. (bit.ly/1oEZumh).

Gemeinsam mit der Confederation of Meningitis Organisations (CoMO) möchte die Fotografin mehr Aufmerksamkeit für die tückische Infektionskrankheit wecken, an der allein in Deutschland jährlich etwa 400 Menschen erkranken - so auch die 15 Kinder aus Australien, Kanada, Spanien, Irland, Brasilien und Deutschland, die Anne Geddes Modell standen. Viele von ihnen infizierten sich schon im frühen Kindesalter mit Meningokokken-Bakterien und überlebten die Krankheit oft nach einem langen Kampf auf der Intensivstation und vielfachen Operationen. Kleine Helden, die trotz Schicksalsschlag durch Mut und Zielstrebigkeit beeindrucken. Einer von ihnen: Elias (8) aus Emden.

Prof. Dr. Tomas Jelinek, einer der führenden Impfexperten in Deutschland und Leiter des Berliner Centrums für Reise- und Tropenmedizin: „Wir kämpfen für eine Welt ohne Meningitis. Nach 20 Jahren Forschung gibt es nun endlich einen Impfstoff gegen Meninigitis B. Ich wünsche mir, dass diese Impfung in den regulären Impfkalender für Säuglinge und Kleinkinder aufgenommen wird.“


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