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Silkes Mutter Mutter erzählt über die Geburt ihrer Tochter.
Mein Mann Peter und ich waren damals gerade mit Studium und Ausbildung fertig, hatten uns eine Wohnung gemietet und träumten von einer kleinen Familie. Schnell wurde ich schwanger – eigentlich viel zu schnell, denn im Grunde wollte ich erst einmal Berufserfahrung sammeln. Aber natürlich freuten wir uns riesig auf die Geburt unseres ersten Kindes. Vorsorgeuntersuchungen, Ultraschall, gesunde Ernährung (Peter achtete immer sehr gewissenhaft darauf, was ich zu mir nahm!) und die regelmäßige Aussage meines Arztes „alles in Ordnung und vollkommen normal!“ ließen die Schwangerschaft zu einer schönen Zeit voller Vorfreude werden.
Wir waren noch unabhängig, aber voller freudiger Erwartung! Wir richteten ein Kinderzimmer ein mit Blümchen an den Wänden, denn wir wussten, dass es ein Mädchen werden würde.

Als die Wehen einsetzten, fuhren wir in die Klinik. Als wir die Wohnung verließen, sahen wir nochmal zurück, umarmten uns und hatten beiden den gleichen Gedanken: So ruhig würde es in nächster Zeit hier nicht mehr sein – aber trotzdem wunderbar! Die Geburt verlief normal – soweit ich das als Erstgebärende beurteilen konnte. Zum ersten Mal etwas verunsichert war ich, als man uns unser Baby stramm in Tücher eingewickelt zeigte. „Soweit alles in Ordnung. Herzlichen Glückwunsch, aber Herr Dr. Schmidt wird nachher noch mit Ihnen sprechen!“

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