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Alexanders Eltern erzählen:
Es war ein herrlicher Sommertag im Jahr 2005. Unsere Kinder Sebastian (6), Alexander (4) und Vanessa (2) spielten im Garten. Wir alle freuten uns, dass das Wetter es so gut mit uns meinte. Wir saßen mit unseren Eltern und Schwiegereltern auf der Terrasse und genossen nette Gespräche. Keiner konnte ahnen, dass uns dieser Nachmittag wohl ein Leben lang in Erinnerung bleiben wird. Denn danach war nichts mehr wie zuvor. Wie jeden Abend brachten wir die Kinder ins Bett und lasen noch eine kleine Geschichte vor. Alle drei waren müde vom Toben und Spielen.

In der Nacht wurden wir von Alexanders lautem Weinen geweckt. Sein Kopf war glühend heiß und seine Augen blickten fiebrig. Zunächst dachten wir an eine Erkältung oder Sommergrippe. Doch die Nacht wurde zur Hölle und die Symptome immer ausgeprägter und beängstigender. Alexander musste sich erbrechen und schien von Krämpfen geschüttelt. Innerhalb kurzer Zeit zeigten sich an seinem Körper rote Flecken.

Natürlich waren wir sehr besorgt. Aber als der Arzt in der nahegelegenen Klinik, in die wir mit Alexander fuhren, das lebensbedrohende Waterhouse-Friedrichsen-Syndrom diagnostizierte, von dem wir nie zuvor gehört hatten, ahnten wir allmählich die Tragweite der Beschwerden.

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