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Philip hat uns dann ganz viel erklärt. Von den Reifen über den Motor, bis hin zu den Zusatzgewichten, die die Rennfahrer bei den Rennen mitnehmen müssen. Und dann durften wir uns sogar in einen echten Rennwagen setzen. Philip hat uns ganz geduldig alle Schalter, Pedale und Lichter erklärt. Das war richtig cool. Als nächstes haben wir seinen Teamkollegen Albert kennen gelernt. Albert ist ein richtiger Prinz und ziemlich berühmt. Und der hat uns dann bei einer Übung gezeigt, wie man im Ernstfall aus seinem Rennwagen geborgen wird.

So viele tolle Eindrücke haben uns natürlich hungrig und durstig gemacht. Deshalb hat es uns natürlich besonders gefreut, dass die Teams der ADAC Procar Serie uns zum Grillen eingeladen haben. Da saßen wir Ampukids dann inmitten der Fahrer und Mechaniker und haben zusammen mit ihnen Bratwurst und viele andere leckere Sachen gegessen. Und Philip hat sogar mit einigen von uns Fußball gespielt. Zurück zu unserer Pension fand dort ein richtig großes Hoffest statt. Mit Musik, Tänzern und ganz vielen Leuten. Klar dass wir da auch mitgemacht haben.

Am nächsten Morgen, pünktlich um sieben Uhr, klingelten die ersten Wecker und um kurz nach acht ging es dann an den reich gedeckten Frühstückstisch. Natürlich war unser Hauptgesprächsthema das anstehende Rennen von unserem Superstar Philip. Gut gestärkt packten wir also alle unsere Sachen zusammen und fuhren zur Rennstrecke.

Wir wünschten unserem Philip und seinem Teamkollegen Prinz Albert noch viel Glück für das Rennen und machten uns auf die Suche nach einem geeignetem Platz, von dem aus wir das Rennen beobachten konnten. Ein erstes Mal düsten die Fahrzeuge der ADAC GT Masters an uns vorbei, um zur Startaufstellung zu gelangen. Jetzt wussten wir auch, weshalb es so wichtig war Ohrenstöpsel zu tragen. So richtige Rennwagen machen nämlich einen ziemlich fetten Sound. Kurz bevor das Rennen starten sollte, fing es plötzlich an zu regnen. Wir organisierten schnell noch ein paar Regencapes. So konnte uns der Regen den Rennspaß nicht vermiesen.

Auf der nassen Piste durften die Fahrer zeigen, was sie so drauf hatten. Selbst ein Profi wie Prinz Albert musste in Runde fünf einen kleinen Dreher hinnehmen, wodurch der Lamborghini mit der Startnummer eins erst einmal ein paar Plätze verlor. So ging es aber vielen Fahrern, die mit Slicks, den profillosen Reifen unterwegs waren. Im Laufe des Rennens konzentrierten wir uns weiter auf die Aufholjagd von Prinz Albert.
Runde um Runde machte er wieder Boden und Plätze gut. Als er dann zum Boxenstop und Fahrerwechsel in die Box kam, hatte er sich schon wieder bis auf Platz elf vorgearbeitet. Nachdem alle Fahrer Ihre Boxenstops erledigt hatten, lag unser Philip bereits auf Platz neun.

Nach 38 Rennrunden beendete der Audi R8 mit der Startnummer 7 vom Team Phönix Racing das Rennen als Sieger. Unser Lamborghini mit der Startnummer 1 fuhr als sechster über die Ziellinie. Gar nicht mal so schlecht, wenn man bedenkt wie das Rennwochenende bis dahin verlaufen war. Eigentlich war es ja so geplant, dass wir uns direkt nach dem Rennen auf den Heimweg machen wollten. Aber wir mussten unbedingt noch mal ins Fahrerlager, um unseren Idolen zu gratulieren. Ganz oben auf der Liste stand natürlich unser Philip, der uns diesen tollen Event ja auch erst ermöglicht hat. Philip und Prinz Albert erzählten uns dann
auch ganz ausgiebig vom Rennverlauf. Das war total spannend, die Informationen aus Fahrersicht geschildert zu bekommen. Zum Schluss gab es dann noch ein Gruppenbild mit unseren Fahrern und uns den Ampukids.

Dann hieß es aber wirklich Abschied nehmen. Denn wir mussten ja noch den ganzen Weg bis nach Hamburg zurück fahren, und am nächsten Tag stand ja wieder Schule auf dem Plan. Sichtlich geschafft von so einem ereignisreichem Wochenende, aber total glücklich kamen wir dann so gegen 20:00 Uhr wieder in Hamburg an. Dieses Wochenende werden wir so schnell nicht vergessen!!!


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